Borrelioosista NDR-kanavalla

Borrelioosista ja lisäinfektioista kuten puutiaisaivokuumeesta kertovia artikkeleita ja ohjelmia TV:ssä, radiossa ja lehdistössä.

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Rebus

Borrelioosista NDR-kanavalla

Viesti Kirjoittaja Rebus » Ke Huhti 01, 2009 20:18

Saksalaisella NDR-kanavalla 24.3 esitetyssä terveysaiheisessa makasiiniohjelmassa VISITE oli aiheena borrelioosi(www3.ndr.de/sendungen/visite/archiv/infektion/zecken106.htlm).
Ohjelmassa esiintyivät asiantuntijoina professori Werner Solbach yliostollisesta keskussairaalasta Lyypekistä ja Saksan borrelioosiliiton puheenjohtaja Ute Fischer. Wernerin mukaan potilas voi olla hyvin sairas eikä vasta-aineita löydy.Lääkärin tulee Fischerin mukaan käytää antiterapiaa eli tulee antaa antibiootteja;antibioottihoidon aikana immuunijärjestelmä antaa impulssin muodostaa vasta-aineita ja usein vasta-aineet kohoavat vasta antibioottihoidon jälkeen.Vasta-aineiden puuttuessa voidaan käyttää myös LTT-testiä,joka kertoo sairauden aktiivisuudesta.Werner myöntää borrelioosin kroonisuuden.Pieni osa potilaista useista ja toistuvista hoidoista huolimatta tuntee olonsa edelleen sairaaksi.Wernerin mukaan muuta keinoa ei ole kuin uusia antibioottihoitoja.Voimakasta keskustelua ohjelman jälkeen Wernerin kommentti,että borrelioosista pitää tehdä ystävä eikä miettiä sitä jatkuvasti.Fischer kertoo,että osaa potilaista alilääkitään,osaa ylilääkitään,osaa muuten hoidetaan väärin ja kannattaa etsiä osaava lääkäri,joita borrelioosiliitosta löytyy 200. Rebus

soijuv
Viestit: 3151
Liittynyt: Ke Tammi 21, 2009 14:16

Viesti Kirjoittaja soijuv » La Huhti 04, 2009 17:18

Sain saksalaiselta ystävältäni TV kanava NDR:n linkin josta em. videoesitys on nähtävissä. http://www3.ndr.de/sendungen/visite/med ... e2980.html

Ps. omalla koneellani videon latautuminen vei jonkin aikaa.

Allaolevassa tekstissä mainitaan joka neljännen punkin kantavan borreliabakteeria. Diagnoosiin päädytään useimmiten liian myöhään tai ei lainkaan koska oireet ovat niin moninaiset. Borrelioosiin sen paremmin kuin ehlichioosiinkaan ei ole olemassa rokotetta. Uutena vaaratekijänä ovat uudet punkkilajit joita on nyttemmin löydetty Saksan metsistä.



Visite | 24.03.2009 20:15 Uhr
Zeckenstich - Gefährliche Borreliose

Durch den Klimawandel nimmt die Zeckenplage j�hrlich zuWaren es vor zwei Jahren noch höchstens zehn Zecken auf 100 Quadratmetern, sind es heute bereits 75. Von Mitte M�rz bis November muss man bei Temperaturen �ber sieben Grad mit den Parasiten rechnen. Geduldig warten sie an hochgewachsenen Gr�sern, Unterholz oder Hecke, bis ein Tier oder ein Mensch vorbeikommt. Mit hochempfindlichen Sensoren sp�ren sie Atem und Schwei� ihrer Opfer. Um an deren Blut zu kommen, krabbeln die winzigen Spinnentiere unbemerkt auf der Haut an einen warmen, feuchten Ort und stechen zu.

Schwierige Diagnose
Das Problem: Bei ihrer Blutmahlzeit �bertragen Zecken oft gef�hrliche Krankheitserreger. Jede vierte Zecke ist mit den korkenzieherf�rmigen Borrelien infiziert. Diese eng mit dem Erreger der Syphilis verwandten Bakterien f�hren zur sogenannten Lyme-Borreliose. H�ufig wird diese t�ckische Krankheit erst sehr sp�t oder gar nicht erkannt, denn die Symptome f�hren �rzte oft auf die falsche Spur.

Das erste Stadium der sogenannten Lyme-Borreliose wird gepr�gt durch die vom Biss ausgehende Wanderr�te (Erythema migrans) auf der Haut. Nach vier bis 16 Wochen breiten sich dann die Erreger im gesamten K�rper aus. W�hrend dieses zweiten Stadiums k�nnen grippeartige Symptome, Kopfschmerzen, aber auch Nervenausf�lle oder gef�hrliche Herzmuskelentz�ndungen auftreten. Wird das Leiden chronisch, muss man im dritten Stadium der Lyme-Borreliose mit schmerzhaften Gelenkentz�ndungen oder gar dauerhaften Nerven- und Hirnsch�den rechnen. Diese Neuroborreliose kann den Betroffenen die Mobilit�t und ein eigenst�ndiges Leben rauben oder sogar t�dlich sein. Da die m�glichen Symptome so vielf�ltig sind und die Krankheitsverl�ufe h�ufig von der klassischen Stadieneinteilung abweichen, ist diese Erkrankung oft nur schwer zu diagnostizieren. Nicht selten werden die Folgen einer Borreliose als Arthrose, Schlaganfall oder gar Herzinfarkt fehlgedeutet.

Gute Heilungschancen bei rechtzeitiger Behandlung
Neben einer genauen Befragung und Untersuchung des Patienten kann auch ein spezieller Antik�rpertest im Blut einen ersten Hinweis auf eine Borrelien-Infektion geben. Doch dieser Test ist nicht immer zuverl�ssig, da auch zehn bis 20 Prozent der gesunden Bev�lkerung Antik�rper gegen diese Bakterien im Blut haben. Auch ein negatives Ergebnis schlie�t eine Borreliose-Erkrankung nicht sicher aus. Am zuverl�ssigsten sind die neueren Borrelien-Tests mit sogenannten rekombinanten Antigenen. Zudem testen Forscher zurzeit eine neue Untersuchungsmethode, mit der bei einer Neuroborreliose spezifische Proteine im Hirnwasser nachgewiesen werden sollen. Ist die Borrelioseerkrankung gesichert, sollte so schnell wie m�glich eine antibiotische Therapie mit Tabletten oder Infusionen beginnen. Denn erfolgt fr�hzeitig eine gezielte Behandlung, heilt die Borreliose in etwa 96 Prozent der F�lle ohne Folgen ab.

Eine Impfung gegen Borreliose gibt es noch nicht. Das gilt auch f�r die ebenfalls durch Zecken �bertragene Ehrlichiose, die sich einige Tage bis Wochen nach dem Stich meist durch Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen bemerkbar macht. Auch die gef�hrliche Viruserkrankung FSME (Fr�hsommermeningoenzephalitis) wird durch Zecken �bertragen. Bis vor wenigen Jahren kam sie in Deutschland nur im S�den und S�dosten vor, inzwischen haben sich die Erreger aber weiter nach Norden ausgebreitet und sind auch in Niedersachsen zu finden. Erste Symptome sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, nach einer beschwerdefreien Zeit von einigen Tagen kommt es oft zu einer Hirn- und Hirnhautentz�ndung mit hohem Fieber, die in jedem 100. Fall t�dlich verl�uft. Eine Behandlung der Krankheit ist nicht m�glich, daf�r gibt es aber gegen die FSME eine gut vertr�gliche Impfung, die in Risikogebieten empfohlen wird.

Vorbeugung wichtig
Der beste Schutz bleibt die Vermeidung von Zeckenstichen durch vorbeugende Ma�nahmen wie geschlossene, helle Kleidung, die Beine und Arme bedeckt. Spazierg�nger sollten Geb�sch, Unterholz und hohe Gr�ser meiden, hohes und festes Schuhwerk tragen sowie beim Wandern die Socken �ber die Hosenbeine ziehen. Hat die Zecke bereits zugestochen, sollte sie bald entfernt werden, denn die Infektionsgefahr steigt mit der L�nge des Saugvorgangs. Deshalb sollte der K�rper, vor allem bei Kindern, nach jedem Aufenthalt in der Natur abgesucht werden.

Besonders gern stechen Zecken an Kopf und Hals, unter den Armen, zwischen den Beinen und in den Kniekehlen. Beim Entfernen darf die Zecke nicht gequetscht werden, damit der infizierte Mageninhalt nicht in die Einstichstelle gedr�ckt wird. Am besten sind daf�r spezielle Zeckenkarten aus der Apotheke geeignet, mit denen sich die Spinnentiere direkt am Bei�werkzeug packen und aus der Haut ziehen lassen. Treten in den folgenden Tagen Symptome wie Hautr�tung, M�digkeit, Kopf- oder Gelenkschmerzen auf, sollten Betroffene sofort zum Arzt gehen und ihm von dem Zeckenstich berichten.

Gefahr durch neue Zeckenarten

Auwaldzecke, Taubenzecke und Reliktzecke: So hei�en neue Bewohner deutscher W�lder, die den Experten Sorgen bereiten. Die urspr�nglich aus S�d- und Osteuropa stammenden Spinnentiere treten in Massen auf und bringen neue gef�hrliche Erkrankungen ins Land. Die Auwaldzecke beispielsweise sondert Giftstoffe ab, die die Haut um die Einstichstelle herum l�hmen. So bleibt sie trotz ihrer Gr��e unbemerkt. Au�erdem wartet die Auwaldzecke nicht auf einem Grashalm auf ihre Opfer: Sie geht selbst auf die Jagd, schleicht sich an ihr Ziel heran und krabbelt im geeigneten Moment auf den K�rper. F�r den unfreiwilligen Blutspender kann der Stich der Auwaldzecke gef�hrliche Folgen haben: 40 Prozent dieser Zecken tragen Rickettsien in sich. Diese Bakterien k�nnen harmlose Haut- und Lymphknotenver�nderungen hervorrufen, aber auch hohes Fieber und sogar t�dliche Herzmuskelentz�ndungen. Auch die Erreger der unbehandelt t�dlichen Hundekrankheit Babesiose werden durch die Auwaldzecke �bertragen. Tier�rzte raten Hundehaltern deshalb zu Zeckenhalsb�ndern und speziellen Antizeckenshampoos.

Interviewpartner im Studio:
Prof. Dr. Werner Solbach
Institut f�r Medizinische Mikrobiologie und Hygiene
Universit�tsklinikum Schleswig-Holstein, Campus L�beck
Ratzeburger Allee 160, 23538 L�beck
Tel. (0451) 500 28 01
Fax (0451) 500 27 49

Ute Fischer
Betroffene und gesch�ftsf�hrende Vorsitzende des
Borreliose und FSME Bundes Deutschland e.V.
E-Mail: info (at) borreliose-bund.de

Interviewpartner in den Beitr�gen:
Prof. Dr. med. Klaus Dalhoff
Stellv. Direktor der Medizinischen Klinik III; Pneumologie - Infektiologie
Universit�tsklinikum Schleswig Holstein; Campus L�beck
Ratzeburger Allee 160
23538 L�beck

Professor Dr. Emil C. Reisinger
Universit�t Rostock
Klinik f�r Innere Medizin
Abteilung Infektiologie und Tropenmedizin
Ernst-Heydemann-Stra�e 6
18057 Rostock

Interviewpartner im Beitrag:

PD Dr. Jochen S�ss
Biologe
Friedrich-Loeffler-Institut
Bundesforschungsinstitut f�r Tiergesundheit
Naumburger Stra�e 96 a
07743 Jena
Tel. (03641) 80 40
Fax (03641) 80 42 28

Dr. Hans Dautel
Biologe
IS Insect Services
Haderslebener Stra�e 9
12163 Berlin
E-Mail: dautel@insectservices.de

Autoren der Fernsehbeitr�ge:
Susanne Kluge-Paustian, Cornelia Fischer-B�rold

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Zusatzinformationen.


N�chste Sendung
07.04.2009 20:15 Uhr
Visite

Visite informiert jeden Dienstag �ber aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Medizin und Gesundheit - aus Klinik, Praxis und Forschung.

Zur Vorschau

Wiederholung der Sendung

09.04.2009 02:00 Uhr

Video

Fr�hlingserwachen: Zecken
24.03.2009
Jede vierte Zecke ist mit den korkenzieherf�rmigen Borrelien infiziert.

L�nge: 3:37 Minuten

Zecken: Experten-Interview (1)
24.03.2009
Interview mit Prof. Dr. Werner Solbach vom Institut f�r Medizinische Mikrobiologie und Hygiene am Universit�tsklinikum Schleswig-Holstein, Campus L�beck.

L�nge: 2:01 Minuten

Borreliose: Patientengeschichte
24.03.2009
Borreliose kann den Betroffenen die Mobilit�t und ein eigenst�ndiges Leben rauben oder sogar t�dlich sein.

L�nge: 3:58 Minuten

Zecken: Experten-Interview (2)
24.03.2009
Zweiter Teil des Interviews mit Prof. Dr. Werner Solbach vom Institut f�r Medizinische Mikrobiologie und Hygiene.

L�nge: 3:41 Minuten

Therapie bei Borreliose
24.03.2009
Ist die Borrelioseerkrankung gesichert, sollte so schnell wie m�glich eine antibiotische Therapie mit Tabletten oder Infusionen beginnen.

L�nge: 2:05 Minuten

Zecken: Experten-Interview (3)
24.03.2009
Interview mit Prof. Dr. Werner Solbach vom Institut f�r Medizinische Mikrobiologie und Hygiene und Ute Fischer, gesch�ftsf�hrende Vorsitzende des Borreliose und FSME Bundes Deutschland e.V..

L�nge: 4:29 Minuten

Zeckenstich - Gef�hrliche Borreliose
29.04.2008
Auwaldzecke, Taubenzecke und Reliktzecke: So hei�en neue Bewohner deutscher W�lder, die den Experten Sorgen bereiten.

L�nge: 04:32 Minuten

Ratgeber zum Thema
Ratgeber



Jochen S�ss:
Zecken. Was man �ber FSME und Borreliose wissen muss.
143 Seiten
Hugendubel (2007)
14,95 ?



Ute Fischer, Bernhard Siegmund:
Borreliose. Zeckeninfektion mit Tarnkappe.
190 Seiten
Hirzel (2007)
18,00 ?



Ute Fischer, Bernhard Siegmund:
Borreliose. Zeckeninfektion mit Tarnkappe.
190 Seiten
Hirzel (2007)
18,00 ?



Teresa M. Taddonio:
Borreliose. Zeckenbi� und dann?
159 Seiten
Michaels-Verlag (2005) 19,80 ?

Weitere Informationen

Chat-Protokoll zum Thema Borreliose
Hier finden Sie das Protokoll zum Thema Borreliose zum Nachlesen. (24. M�rz 2009).

Im Test: Wie gut sch�tzen Antizecken-Mittel?
Stiftung Warentest hat 20 Antizecken-Mittel auf ihre Wirksamkeit untersucht. Informationen von NDR 1 Welle Nord.

Internet-Links
Universit�tsklinikum Schleswig-Holstein
Informationen des Institut f�r Medizinische Mikrobiologie und Hygiene.

Liste von Apotheken, die an der Zecken-Aktionswoche vom 24. bis 29.04.06 teilnehmen.

Borreliose Bund Deutschland e.V.
Aufkl�rung, Informationen und Beratung, Selbsthilfegruppen, Magazin.

zeckenbiss-borreliose.de
Informationen und Aufkl�rung zum Thema Zeckenbiss.

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